Harlingerode PUR e.V.

Westumgehung für Harlingerode


Im Zuge der von Knut Bettels angekündigten Ausbaupläne im neu ausgewiesenen Recyclingpark Harz wird eine schon länger bestehende Forderung dringender denn je: Eine Westumgehung für Harlingerode. Die Hauptgründe liegen auf der Hand:

Bekräftigt wurde der politische Wille zur Westumgehung im November 2020 bei der Gründung der Lenkungsgruppe mit Vertretern der Städte Bad Harzburg und Goslar, der unteren Bodenschutzbehörde und der von Bettels gegründeten Industriepark- und Verwertungszentrum Harz GmbH, kurz IVH. Die beteiligten Akteure sind sich einig darüber, dass der Bau einer Ortsumgehung eine wichtige Facette bei allen künftigen Planungen (vgl. Goslarsche Zeitung vom 13. November 2020) darstellt.
Ebenfalls wird die Not von der Kreistagsgruppe SPD/FDP/Grüne erkannt, die Landrat Brych um einen zügigen Beginn der Grundsatzplanungen ab Ende November diesen Jahres bitten.

Bisherige Überlegungen zur Ortsumgehung

Die Idee zur Westumgehung ist wie schon erwähnt seit längerem vorhanden, jedoch zwischenzeitlich politisch abgeebbt. Wer interessiert ist, kann hier die älteren Standpunkte aus dem Jahre 2004 einsehen. War damals erstmal ersichtlich, dass die Westumgehung in ferner Zukunft liegt, so haben wir mit den aktuellen Entwicklungen diese Zukunft endlich erreicht. Weitere Ansätze sind zwischenzeitlich gescheitert - allen voran der Bau einer B 498n als Entlastungsstraße in Oker, die im Jahr 2007 bis auf Weiteres endgültig gestrichen wurde. Die Westumgehung stellt im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen also die nötigste Alternative dar.

Ein Bebauungsplan für die Westumgehung Harlingerode wurde im Jahr 2002 festgesetzt. Wichtig ist jedoch zum aktuell Standpunkt zu berücksichtigen, dass sich der Verlauf immer noch ändern kann. Die Karte spiegelt nur die kartierten Planungen aus dem Jahr 2002 wider und grundlegende Änderungen können immer noch durchgeführt werden.

Prinzipiell soll die Landstraße [K 70] aus Richtung Oker direkt mit der Immenröder Straße [K 46] aus Richtung B 6 verbunden werden. Damit wird die Viehweide als bisherige Trasse für den Schwerlastverkehr uninteressant und das Problem aus dem Ort geschafft. Nötig sind hier auch Lärmschutzmaßnahmen, für die man im Bebauungsplan auf eine Bepflanzung mit Bäumen zurückgreifen würde.

Wie auch immer sich die politischen Gremien entscheiden: Wichtig ist, dass der Durchgangsverkehr im Ort nicht zu-, sondern abnimmt und wir als Bürger*innen nicht unter noch mehr Lärm und Verkehr innerhalb der Ortschaft leiden.