Harlingerode PUR e.V.

Harlingerode ist am Zug!

Bericht (PDF, 32 Seiten, ca. 4 MB)

Aktuell ist die Anbindung Harlingerodes an den Ost-West-Regionalverkehr ungenügend. Zwar besteht mit der Buslinie 810 eine gute Direktverbindung nach Oker und der Goslarer Innenstadt, sie scheitert jedoch deutlich an den Anschluss an die Bahn Kreiensen–Bad Harzburg, über die der Westkreis mit Langelsheim und Seesen direkt sowie weitere Ziele wie Osterode indirekt erschlossen werden. Zudem gibt ein direkter Bahnanschluss Sicherheit in der Beförderung außerhalb der Hauptverkehrszeiten, da hier der innerstädtische Busverkehr in seiner Taktung noch ungünstiger für den Pendelverkehr wird.

Darum steht der Vorschlag, einen Haltepunkt in Harlingerode neu zu errichten. Es ist dabei aus mehreren Gründen nicht sinnhaft, den alten Standort des Personenbahnhofs am Ende des Fleischerwegs zu wählen: Das Grundstück wird von mehreren Familien bewohnt, zudem ist weder die Erreichbarkeit durch Busse noch die Attraktivität durch weitere Infrastruktur gegeben. Stattdessen schlägt Harlingerode PUR einen Bau nördlich des jetzigen Penny-Parkplatzes vor. Der Standort ist zentral in der Ortsmitte gelegen und bereits bestmöglich durch angrenzende Nahversorgungsmärkte abgedeckt. Eine Einrichtung eines nahen Busanschlusses ist vergleichsweise kostengünstig auf der jetzigen Parkplatzfläche möglich, die prinzipiell die Fläche für eine Wendeschleife bietet. Es handelt sich also indirekt auch um einen Ansatz zur Weiterentwicklung des Nahversorgungszentrums in Harlingerode.

Natürlich nimmt eine solche Planung einen sehr langen Zeitraum in Anspruch, und diese Idee ist wahrlich nicht kompromisslos. Im Rahmen der bundesweit absehbaren Entwicklung vom reinen Individualverkehr hinweg bietet dieser Vorschlag aber die Möglichkeit, ein sinnvolles Rückgrat nicht nur für den ÖPNV in Harlingerode, sondern auch den Stadtteilen Göttingerode und Schlewecke zu werden.

Harlingerode ist am Zug! – Harlingerode PUR e.V.